Monday, October 11, 2010

A tribute to Geneva

Five years.
On 21st August 2010 we celebrated five years in Geneva. In September, we've been promoted from B- to C-permis which is an upgrade in our residence permit.
And today, on 14th October 2010, this blog celebrates its 5 years anniversary as well.
It was dedicated from the beginning to tell about Geneva and our life here in this city.

Five years in Geneva means for us:
- talking almost each day in French, English & German
- getting to know people from all over the world (in average we have normally 8 nations and 3 continents present when we have a party in our home)
- celebrating 1st August (Swiss National Holiday), 4th July (American National Holiday), Thanksgiving (at the American International Women's Club)
- walking through the same streets in the old town in which Calvin promenaded
- enjoying the spacious and well maintained parcs, especially our Parc Bertrand
- worshipping in the Oratoire where Henry Dunant (founder of the Red Cross) went as well
- living in the city where 80% of the world wide diplomatic work is done and where the number of NGO that help world wide are countless
- discovering Switzerland and our new favourite holiday countries Italy and France
- beginning to organize concerts/events with zoe events - normally connected with a charitable cause
- taking strolls through the city and at the lakeside regularly, being amazed by the beauty of this city (by day & night!)
- sitting in cafés drinking Renversés (word for "Café au lait" here in Geneva)
- soaking in the atmosphere of this city each day: rich of history, inhabited by many high potentials - working in major companies and the United Nations
- getting to know Swiss people as well - sometimes hidden for expats...
- having the honor and joy to live in the smallest metropolis on earth.

I'm just thankful to be here.

If you leave a comment about Geneva until 31st October (no matter if you have been living here or not), you can take part in my raffle. The 3 most creative and interesting comments about Geneva will win ... Swiss chocolat, certainly! But pls make sure that I have your email address...

9 comments:

pdh said...

You are a great blessing for geneva and the people you meet. Everywhere you go the LIGHT of JESUS is shining bridly! Wish you, Jochen and Benjamin big fat blessings in all of your life and great wonders of the mighty LORD our GOD shall be with you!
GO FORWARD for HIM and GENEVA and EUROPE!!!
Greetings from the LOWRHINE and the little town with X
Elke

Anonymous said...

Liebe Sibylle, lieber Jochen,
Dies ist eine wunderschöne Seite und Ihr seid genau am richtigen Platz zur richtigen Zeit in einer traumhaft schönen Stadt von Gott zum Segen gesetzt.
Seine Freude begleite Euch weiterhin in Allem was Ihr tut ,
Euch und little Benjamin
a big GOD bless you!!!
Cäcilia und Theodor aus NRW

J said...

Hi Sibylle,
I could not agree with your more. Geneva is the best of all worlds - the charm and ease of a small town, the wealth, culture and variety of a large city, the ruggedness of the natural landscape and, so centrally located in Europe that different cultures and countries aren't more than a day trip or weekend away. And, where else can you drive 5 km from a sophisticated downtown core and be in the middle of vineyards and cow pastures? It is no wonder that Geneva is always at the top of the standard-of-living charts. Congratulations on your blog and your 5 years in Geneva.
Jane

R. aus X. said...

Es ist ein langer Kommentar... :D

Um ehrlich zu sein, als ich im Januar 2009 für zwei Monate nach Genf aufbrach, wusste ich nicht mal, wo Genf genau liegt. Das habe ich mir dann erst angeguckt, als ich schon ein paar Tage da war (Für alle Anderen: Ruhig vorher schon mal bei Google Earth reingucken! Es lohnt sich!).
Genf war mein erstes großes Abenteuer alleine. Zwei Monate alleine weg von zuhause in einem Land, dessen Sprache ich nicht mal verstehe, bei Menschen, die ich vorher nicht kannte und dessen Mentalität eine völlig andere ist als die, die ich von zuhause gewohnt bin.
Je nachdem, bei wem man in Genf ist, kann Genf eine völlig neue Welt sein und einem Geschichten aus völlig unterschiedlichen Welten erzählen. Geschichten von einem Leben im Überfluss, von einem Leben, wie man sich das vorstellt, wenn man eher an die High Society denkt, die abends in ihren Pelzmänteln in Clubs und Bars geht, Geschichten von Familien, die sich in und um Genf abspielen, Geschichten von Menschen, die alles zurück lassen und ein neues Leben anfangen, die vielleicht sogar illegal arbeiten, immer mit der Angst im Nacken, abgeschoben zu werden. Geschichten von Menschen, die ihre Heimatländer verlassen um in Genf einen neuen Anfang zu machen oder vielleicht auch einfach nur Geschichten von Menschen, die ihr Leben lang in Genf gewohnt haben und trotzdem irgendwann von vorne begonnen haben, weil sie nicht aufgeben wollten.
Genf ist also für viele ein Ort des Neubeginns, egal aus welchen Gründen.
Ich bin nach Genf gegangen, weil auch ich einen Neuanfang brauchte und auch, wenn mir das nicht von Anfang an klar war, habe ich viel über Menschen und ihr Leben gelernt. Ich habe viele Leute neu kennen gelernt und Andere wieder getroffen. Zum Teil habe ich sogar Menschen, die zuhause blieben, neu kennen gelernt. Ich habe viel darüber gelernt, wie ich mir das Leben vorstelle, aber auch, wie genau es für mich nicht sein sollte.
Ich hatte gehofft, Genf würde mein Leben verändern. Das hat es auch. Nicht mit einem lauten Knall... es war nicht so, dass ich ging, mir währenddessen irgendetwas bedeutendes klar wurde und von dem Moment alles anders wurde, wie man sich das gerne vorstellt. So war es nicht.
Trotzdem würde ich Genf als einen Wendepunkt beschreiben. Meine Zeit in Genf war der Übergang von einem alten Leben in ein Neues. Von einem Leben, in dem ich einen neuen Anfang brauchte, in ein Leben, in dem sich mir Gott offenbarte und ich durch ihn ein neuer Mensch wurde und mit ihm einen neuen Anfang machte.
Wenn ich an meine Zeit in Genf denke, dann ist es kein festes Bild, dass ich habe. Auf der einen Seite verbinde ich Genf mit einem Ort, von dem ich in gewisser Weise froh war, ihn verlassen zu können. Einen Ort, der mich Kraft gekostet hat, weil ich lange krank war, in den ich mich in mancher Hinsicht nicht einfinden konnte, weil es eben nicht meine Welt war und in dem mich manche Probleme von Zuhause verfolgten. Auf der anderen Seite ist Genf ein Ort, an den es mich zurück zieht wegen der positiven Erfahrungen, die ich gemacht habe, wegen der Menschen und Geschichten, die mich ermutigt haben und mir Hoffnung mit auf den Weg gaben für ein neues Leben zuhause.
Mit Genf verbinde ich sowohl Einsamkeit, aber auch Freiheit und Unabhängigkeit. Solidarität. Vor allem aber Hoffnung. Auch wenn die nicht immer so erfüllt wird, wie man sich das vorstellt.
Genf hat viele Seiten, viele Gesichter, viele Menschen und viele Geschichten. Genf ist nicht, wie andere Städte und Genf lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Man kann nicht sagen, es ist dort so und so... (Genauso wenig wie man manchmal weiß, ob man in der Schweiz, in Frankreich oder nicht vielleicht doch ganz wo anders ist!)
Deswegen kann ich jedem nur empfehlen, einmal selbst nach Genf zu fahren und mit dieser Stadt seine eigenen Erfahrung zu machen. Und wenn es nur das hoch Laufen der hügeligen Innenstadt ist, das einen daran erinnert, nicht auf zu geben... spätestens für einen neuen Ausblick lohnt es sich mindestens. :D

Anonymous said...

Vor 26 Jahren waren ich und mein Mann auch in Genf. Unserer Hochzeitsreise ging nach Südfrankreich. Zum Abschluss unserer Reise waren wir noch einige Tage am Genfer See. Gerne erinnere ich mich daran zurück.
Wow, 5 Jahre sind es nun schon, das ihr dort seid, ihr seid ein richtiger Segen dort.
Noch mehr Segen für euch als Familie und in eurem Umfeld.
Ich segne euch und Genf im Namen Jesu.
God bless you!
Lydia

Anonymous said...

Hallo Sibylle,

mir gefällt "genevathoughts" sehr, sowohl vom Design & Fotos als auch von den Inhalten, man bekommt das Gefühl live in Geneva zu sein, ist inspiriert, bekommt wertvolle Informationen und hat Lust sofort hinzufliegen. Man sieht die schneebedeckten Berge und gleichzeitig funkelt das Wasser des Genfer Sees in der Sonne.
Ich gratuliere dir zu deinem blog und 5 Jahren Genf!!!

Liebe Grüße aus Köln

12-arrows said...

I have never been outside of the US, physically, but I have learned to live through others as they travel abroad, via their pictures and experiences. I can't even begin to imagine the beauty you speak of, or hosting a party with so many countries present! You are blessed to be in a place where you are able to share His love in a diverse way! Continue sharing so I can continue dreaming. . . .
(just in case, lutztribe@gmail.com)

Anonymous said...

Congratulations on your 5 years in Geneva! You have been as busy as a bee even find the time to have Benjamin in between Writers Workshop and organizing Special Events! Your head is full of ideas, Sibylle! Not only have you made lots of friends, the AIWC is even a little bit brighter for having you around! keep going!
Jackie Cooper

Sharon said...

How wonderful to have the chance to embrace a new culture, and walk in the places that heroes have walked... I have never visited Geneva, but you make it sound so tempting!!

FYI - not sure if you know Kim... http://kimweed.blogspot.com/